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 SEPA-Lastschrift

SEPA-Lastschrift

 

Seit November 2009 können Zahlungsdienstleister die SEPA-Lastschrift anbieten, und ab Februar 2014 werden die nationalen Lastschriftverfahren in den Euro-Ländern endgültig von der SEPA-Lastschrift abgelöst. Mit der SEPA-Lastschrift wird ohne die Zwischenschaltung von Partnerbanken oder Formatumwandlungen die Einlösung von Lastschriften über Ländergrenzen hinweg ermöglicht. Zwei Lastschriftverfahren sind vorgesehen: die SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit) als Basisvariante sowie die SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit), die ausschließlich für den Verkehr mit Geschäftskunden vorgesehen ist.   

Das SEPA-Mandat bildet die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften, welches die Zustimmung des Zahlers gegenüber dem Zahlungs-empfänger zum Einzug fälliger Forderungen mittels Lastschrift und die Weisung an seinen Zahlungsdienstleister (Zahlstelle) zur Einlösung durch Belastung seines Zah-lungskontos enthält. Die Umstellung auf die SEPA-Basislastschrift ist mit keinerlei Aufwand verbunden: Aufgrund der Änderung der Geschäftsbedingungen der Zahlungsdienstleister zum 9. Juli 2012 kann die einmal erteilte Einzugsermächtigung auch für den Einzug von SEPA-Basislastschriften genutzt werden. Bei Nichtnutzung verfällt das Mandat nach 36 Monaten.

Erforderlich ist bei der SEPA-Lastschrift die Verwendung von IBAN und BIC [1] zur Kennzeichnung der Konto- und Bankverbindung. Zur eindeutigen Identifizierung eines jeden Lastschriftmandats ist zudem einerseits die Angabe der sog. Mandatsreferenz (Mandate Reference), eine Nummer, welche bei allen SEPA-Lastschriften angegeben werden muss, und andererseits die sog. Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor Identifier), d.h. die Identifikationsnummer des Lastschrifteinreichers, erforderlich. Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist in Deutschland 18 Stellen lang und wird von der Deutschen Bundesbank vergeben. Die Mandatsreferenz und die Gläubiger-Identifikationsnummer werden auf dem Kontoauszug des Bankkunden ausgewiesen und können so mit dem von ihm erteilten Mandat abgeglichen werden.

Lastschriften ab einem Wert von EUR 12.500,01 in das oder aus dem Ausland unterliegen den Meldebestimmungen an die Deutsche Bundesbank. Die kostenlose Hotline der Deutschen Bundesbank unter der Rufnummer 0800-1234-111 steht Ihnen zum Thema Meldepflicht zur Verfügung.

 

SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit)

 

Weitere Merkmale für die Basis-Lastschrift sind:

  • Vorgabe eines Fälligkeitsdatums (due date): Die festgelegte Vorlauffrist für erst- und einmalige Lastschriften beträgt fünf Tage, für wiederkehrende Lastschriften zwei Tage. SEPA-Lastschriften haben somit ein festes Fälligkeitsdatum, an dem die Kontobelastung erfolgt. Dieses wird dem Zahler vom Zahlungsempfänger (Lastschrifteinreicher) vorab mitgeteilt. Auf diese Weise kann der Zahler sicherstellen, dass sein Zahlungskonto zum Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs über genügend Deckung verfügt.
  • Widerspruchsfrist: Die Widerspruchsfrist für die Basis-Lastschrift beträgt acht Wochen, für nicht-autorisierte Zahlungen, sprich für solche ohne gültiges SEPA-Mandat, beträgt sie 13 Monate.

SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit)

 

Weitere Merkmale für die SEPA-Firmenlastschrift sind:

  • Vorgabe eines Fälligkeitsdatums (due date): Einmalige, erstmalige oder Folgelastschriften müssen einen Tag vor Fälligkeit bei der Zahlstelle vorliegen.
  • Widerspruchsfrist: Die Möglichkeit des Widerspruchs ist für die Firmenlastschrift nicht gegeben, da die Zahlstelle verpflichtet ist, die Prüfung der Mandatsdaten vor der Belastung auf Übereinstimmung mit der vorliegenden Zahlung vorzunehmen.

[1] Hierzu verweisen wir auch auf die Informationen zu IBAN, SWIFT und BIC.

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